NEUE STUDIE: Intermittierendes Fasten stärkt die Selbstregulation bei Typ-2-Diabetes

Bei Patient*innen mit Typ-2 Diabetes und Insulinbehandlung wurden im Rahmen der INTERFAST-2 Studie der Med Uni Graz nun auch die Effekte von intermittierendem Fasten (IF) auf die eigene Regulationsfähigkeit und auf den Schlaf untersucht. In der Untersuchungsgruppe wurde über 12 Wochen (3 x/Woche für jeweils 18 Stunden) gefastet.

Vor wenigen Tagen wurde nun die Ergebnisse dieser Sekundäranalyse der Daten veröffentlicht (12. Jänner 2026). Während sich in Bezug auf Schlaf keine signifikanten Veränderungen ergaben, wirken 12 Wochen intermittierendes Fasten offenbar auf die körperliche Regulationsfähigkeit. Diese wurde mit dem Psychosomatischen Kompetenzinventar gemessen und verbesserte sich signifikant. 

Somit erscheint intermittierendes Fasten den Gesamtergebnissen der INTERFAST-2 Studie zufolge nicht nur als sicher - es hilft auch erhöhte HbA1c Werte zu senken. Intermittierendes Fasten wirkt wie ein Trainingsprogramm für Selbstregulation. Vielleicht ein guter weiterer Grund 2026 dem intermittierenden Fasten eine Chance zu geben.

Zurück