Mit der Zeit zeigten sich strukturelle Grenzen bei Projektmitteln und personellen Ressourcen. Gleichzeitig machten neue Datenschutz- und Sicherheitsanforderungen eine grundlegende technische Neuausrichtung erforderlich. Die bestehende Plattform konnte diese Anforderungen nicht mehr erfüllen.
Alle Bemühungen um finanzielle Absicherung des Projekts durch öffentliche Förderungen scheiterten, sodass Projektkoordinator PD Dr. Christian Fazekas im Familienverbund privat Gelder und Unterstützung für den Aufbau einer vollständig neuen Struktur & IT-Infrastruktur aufgestellt hat. Damit begann der umfassende Relaunch zur Rettung des Netzwerks Psychosomatik Österreich.
Heute setzt das Netzwerk auf:
• 𝗺𝗲𝗵𝗿 𝗦𝗶𝗰𝗵𝘁𝗯𝗮𝗿𝗸𝗲𝗶𝘁 𝘂𝗻𝗱 𝗔𝘂𝗳𝗳𝗶𝗻𝗱𝗯𝗮𝗿𝗸𝗲𝗶𝘁 𝗽𝘀𝘆𝗰𝗵𝗼𝘀𝗼𝗺𝗮𝘁𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲𝗿 𝗘𝘅𝗽𝗲𝗿𝘁𝗶𝘀𝗲 𝗳ü𝗿 𝗣𝗮𝘁𝗶𝗲𝗻𝘁:𝗶𝗻𝗻𝗲𝗻 𝗶𝗻 𝗴𝗮𝗻𝘇 Ö𝘀𝘁𝗲𝗿𝗿𝗲𝗶𝗰𝗵
• Fachbeiträge zu Studien, Tagungen und Entwicklungen der Psychosomatik
• Information zur PSY-Diplomausbildung
• Austausch zwischen Praktikerinnen und Praktikern
• neue Kommunikationswege, auch über Social Media
Gerade in Zeiten rasanter technologischer Entwicklung gewinnt das bio-psycho-soziale Verständnis von Medizin an Bedeutung. Gute Medizin verbindet wissenschaftliche Präzision mit dem Verständnis für körperliche, psychische und soziale Zusammenhänge bei Gesundheit und Krankheit.
Aktuelles Details
𝗪𝗶𝗲 𝗱𝗮𝘀 𝗡𝗲𝘁𝘇𝘄𝗲𝗿𝗸 𝗣𝘀𝘆𝗰𝗵𝗼𝘀𝗼𝗺𝗮𝘁𝗶𝗸 Ö𝘀𝘁𝗲𝗿𝗿𝗲𝗶𝗰𝗵 𝗲𝗻𝘁𝘀𝘁𝗮𝗻𝗱𝗲𝗻 𝗶𝘀𝘁 𝘂𝗻𝗱 𝗴𝗲𝗿𝗲𝘁𝘁𝗲𝘁 𝘄𝘂𝗿𝗱𝗲
Die Idee zum Netzwerk Psychosomatik Österreich geht auf Univ. Prof. Dr. Karl Harnoncourt zurück. Ausgangspunkt war 1998 ein interuniversitärer Fachbeirat. Daraus entwickelte sich ein Netzwerk zur Vernetzung von Ärztinnen und Ärzten mit psychosomatischer Ausbildung. Die Umsetzung erfolgte zunächst gemeinsam mit der Klinik für Medizinische Psychologie und Psychotherapie der Medizinischen Universität Graz. Im Mittelpunkt stand die Bildung eines Versorgungsnetzwerks von Ärztinnen und Ärzten mit PSY-1, PSY-2 und PSY-3-Diplom.